Neuer Masterstudiengang für Baurecht und Baumanagement an der Professional School Lüneburg - Baupraktiker der LV/AG bilden sich weiter

Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg bietet zum Sommersemester 2012 erstmals den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang für Baurecht und Baumanagement an. Das innovative Lernkonzept dieses neuen Masterstudienganges kombiniert erstmals die Wissensgebiete des Baurechts, der Bauökonomie und der Bautechnik miteinander und ist in dieser integrierten Form bisher einmalig in Deutschland.


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Nachwuchsförderung 09.12.201115:51Berthold Moosmann(info@lv-ag.com)

Kostenplanung auf dem Bau – Marktmechanismen bei unsicherer Qualität

Kostenplanung auf dem Bau steckt in einem Dilemma. „Gleich einer Pralinenschachtel, weiß man nie, was man bekommt“ – eine gute oder schlechte Planung? Bauherren sind verunsichert über die Leistungsqualität von Architekten. Architekten wiederum können aufgrund wachsender Komplexität von Planungsleistungen sehr gute Qualität oftmals nur in einzelnen Planungsphasen erbringen. Kostenplanung, Ausschreibung oder Bauleitung großformatiger Bauprojekte bedürfen heute eines hohen Spezialisierungsgrades und der Beteiligung verschiedener Fachplaner im Rahmen der einzelnen Bauabschnitte.


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Wirksame Baukostenplanung: Seminar für Bauträger und Projektentwickler ein voller Erfolg

Am Mittwoch, den 28. September 2011 empfing LV/AG-Vorstand Berthold Moosmann Bauherren, Bauträger und Projektentwickler zur Expertenrunde bei Pantaenius am Hamburger Großen Grasbrook. Thema des Bildungsnachmittags war die „Wirksame Baukostenplanung“, d.h. ihr wirtschaftliches und praktisches Funktionieren im Alltag der Baubranche. Als Referent und juristischer Partner war Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Christopher Nierhaus aus der W·I·R-Kanzlei eingeladen. Gemeinsam führte er mit Berthold Moosmann – Praxisfachmann für Baukostenplanung – durch die Vorträge und Diskussionsrunden des Seminars.


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Seminar in Hamburg: Wirksame Baukostenplanung. Experten zeigen wie Baukostenplanung wirtschaftlich, transparent und praktisch funktioniert.

Am 28. September 2011 wiederholt die LV/AG das Seminar zum Thema: „Wirksame Baukostenplanung“. Das Seminar war bereits im Mai dieses Jahres im Rahmen der Weiterbildungsangebote des BFW Landesverband Nord e.V. der gut besuchte Auftakt der Seminar-Saison 2011. Die Zahl der Teilnehmer und das Interesse an einwandfreier Kostenplanung waren seinerzeit so groß, dass auch die kommende Wiederholungsveranstaltung eine sehr gute Resonanz verspricht. Die Anmeldung ist gestartet. Bis zum 19. September 2011 können sich Interessenten für die Teilnahme registrieren.


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Die Nachfrage im Baugewerbe steigt. Der Aufschwung in 2011 lässt im Jahresverlauf eine weitere Erhöhung der Baukosten vermuten.

Das deutsche Bauhauptgewerbe freut sich im ersten Geschäftshalbjahr 2011 über wachsende Umsatzzahlen von ca. 19 Prozent verglichen zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, ist der Wert der Auftragseingänge um 14 Prozent gestiegen – Trendprognose weiterhin steigend.

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Der Kostenrahmen als „rote Laterne“ wirtschaftlicher Bauplanung

Noch bevor eine Gebäude auf dem Reißbrett des Architekten entsteht, nimmt es im Zwiegespräch zwischen Planer und Bauherr bereits erste Formen im Sinne einer Bedarfsplanung an. Der Kostenrahmen wird definiert. Er wird als sogenannte „rote Laterne“ den Weg durch alle Phasen der Projektentwicklung weisen und legt das finanzielle Limit, d.h. die verbindliche Kostenobergrenze für das gesamt Bauprojekt fest.

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Baukostenoptimierung funktioniert wie eine Fußballmannschaft. Das Team gewinnt mit jedem Spieler.

Der Erfolg einer Mannschaft potenziert sich mit dem Können jedes Einzelnen. Wenn nur jeder Kicker in einem elfmannstarken Team durch Aufbau seiner Fitness, Schnelligkeit, Technik und Taktik um einen Prozent an Spielqualität hinzugewinnt, ist die Mannschaft zusammen um viele, viele Prozentpunkte besser. Ein deutlicher Erfolg und der Matchgewinn stellt sich Dank der Verbesserung jedes Einzelspielers ein.

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Drei Ursachen für unwirtschaftliche Bauplanung: Inkompetenz, die Priorität des Kreativen und das Verheimlichen von Mehrkosten

Die Kostenüberschreitung bei baulichen Großprojekten ist heute keine Ausnahme mehr, vielmehr immer häufiger eine anzunehmende Wahrscheinlichkeit, die vielversprechende Projekte scheinbar unerwartet in kalkulatorische Desaster wandelt. Das große finanzielle Risiko neuer Großbauten macht Investitionen darin unsicher und die Projekte selbst damit unattraktiv. Die Hamburger Elbphilharmonie ist ein sehr gutes Beispiel dafür.

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Zeitpunkt und Verfahren zur Erstellung des Kostenanschlags ist nicht eindeutig geregelt.
DIN 276-1:2008-12 und HOAI widersprechen sich.

Zeitpunkt und Verfahren zur Erstellung des Kostenanschlags für ein Gebäude im Rahmen der Bauplanung sind derzeit nicht eindeutig geregelt. Die DIN 276-1:2008-12, welche die Kostenermittlung für das Bauwesen festschreibt, und die HOAI regeln in diesem Zusammenhang sowohl den Leistungsumfang als auch den Zeitpunkt unterschiedlich.

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Bauherren und Investoren 04.04.201116:56Berthold Moosmann(info@lv-ag.com)

Ein unterschätztes Hilfsmittel

Der Erläuterungsbericht zur Kostenrechnung

Die Baukostenberechnung im Rahmen der Entwurfsplanung für ein neues Bauwerk ist ganz entscheidend im Hinblick auf die Machbarkeit eines Projektes. Sie dient dem Bauherrn als Grundlage für die Finanzierung sowie die entsprechende Antragstellung bei Ämtern, Banken und Investoren. Immer wieder berichtet die Presse über Kostenexplosionen beim Bau öffentlicher Gebäude. Nicht selten vervielfachen sich geplante Baukosten im Rahmen der Umsetzung erheblich.

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